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Solidarität mit den Menschen in Gaza und mit all jenen, die ihre Gesundheit und ihr Leben bei dem Versuch riskierten, die unmenschliche und völkerrechtswidrige Blockade durch das zionistische Besatzungsregime zu druchbrechen. Es ist noch nicht klar wieviele Menschen ihr Leben durch zionistische Mordkommandos tatsächlich verloren haben - mindestens 9 laut offiziellen Darstellungen. Die Zionisten haben einen Akt der Piraterie in internationalen Gewässern begangen, was einem kriegerischen Akt gegen die Republik Türkei, einem NATO-Partner Deutschlands, gleichkommt.
Wir trauern um:
1. Cengiz Alquyz, 42, 4 Verwundungen, zwei im Kopf, auch in den Beinen;
2. Ibrahim Bilgen, 60, Vater von sechs Kindern, 4 Verwundungen, in die Schläfe geschossen;
3. Cegdet Kiliclar, 38, eine tödliche Verwundung, Stirnmitte;
4. Furkan, Dogan, 19, 5 Verwundungen, zwei Schüsse in den Kopf;
5. Sahri Jaldiz, 4 Verwundungen, darunter in die Brust;
6. Aliheydar Bengi, 6 Verletzungen, darunter in der Brust;
7. Cetin Topcuoglu, 54, 3 Verletzungen, darunter Klopfschuss, Trainer der türk. Taekwondo-Mannschaft;
8. Cengiz Songur, 1 Wunde, Nacken, tödlich;
9. Necdet Yildirim, 2 Wunden, darunter in der Schulter und im Rücken.
(Quelle, Londoner ‘Guardian’ vom Samstag).
Mein herzlichstes Beileid gilt den Angehörigen und Freunden der Getöteten, die einen Schweren Verlust durch einen kriegerischen Akt erleiden mußten. Sie ließen ihr Leben im Kampf gegen eine menschenverchtende völkerrechtswidrige Blockade zu druchbrechen und notleidenden Manschen in Gaza zu helfen. Sie mußten sterben, weil sie das Menschenrecht gegen herrschendes Unrecht verteidigen wollten. Ihr Opfer verpflichtet uns den Kampf für Gerechtigkeit und gegen Koloniale Apartheid weiter zu führen, bis das Palästinensisch-Arabische Volk frei und selbstbestimmt in seinem eigenen Staat lebt und das Recht auf Rückkehr in vollem Umfang verwirklicht ist.
Die herrschende Politik reagiert hilflos, wo klare Sanktionen Notwendeig wären und die staatlichen und privaten Medien übertrumpfen sich in absurdesten Relativierungen. Die proisraelsiche Staatsdoktrin ist ernsthaft in Gefahr. Deswegen wird auch DIE LINKE nun gezwungen sein, ihre Nahost-Politik zu überdenken, denn das bisherige Appeasement von Teilen der Parteiführung gegenüber dem zionistischen Staat ist völlig unangebracht angesichts der agressiven, faschistischen Politik des zionistischen Staates. Für die Partei stellt sich die Frage, ob erst Genossen im Kugelhagel der Zionisten sterben müssen, damit die Politik der deutschen LINKEN gegenüber "Israel" sich ein Beispiel an der von Hugo Chavez, KKE und Syriza in Griechenland oder der irischen Republican Sinn Feyn nimmt. Für Sozialisten kann es keinen Frieden mit dem Faschismus geben, auch nicht in seinem zionistischen Gewand. Es geht um unsere internationale Verantwortung und Solidarität als LINKE.
Ihr Chris Sedlmair
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