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Ein Staat, der existiert um Krieg zu führen PDF Drucken Email
Geschrieben von Chris Sedlmair   
01. April 2009 um 13:43

Der Autor Nemetico veröffentlichte auf LINKE ZEITUNG einen Artikel über die wirtschaftlichen Interssensverknöpfungen der gesamten westlichen Rüstungsindustrie mit dem zionistischen Staat in Palästina. Als es der besetzten BRD in den 1950er Jahren noch nicht einmal erlaubt war Waffen für sich selbst zu bauen, war dessen Rüstungsidustrie bereits mit der Versorgung "Israels" beschäftigt. Das US-amerikanische Rüstungshilfsprogramm für "befreundete" Tyrannenregime räumt der zionistischen Waffenindustrie eine derart lukrative Sonderstellung ein, daß sie sich mittlerweile zum drittgrößten Waffenlieferanten Weltweit entwickeln konnte. In diesem Bereich tritt am offensten hervor, daß es sich bei USA und Israel keinesfalls um zwei souveräne Staaten handelt. Vielmehr dienen die zionistischen Siedlern den strategischen Plänen des US-Imperialismus. Vergleichbar mit den Siedlungsversuchen der französischen und italienischen Kolonialsten in Nordafrika.

"Israel ist ein Staat seiner Rüstungsindustrie


von Nemetico    30.01.2009

Israelische Armee im Krieg gegen KinderDer „israelisch-palästinensische“ „Konflikt“ wird gern wahlweise als ein „völkischer“ oder ein „religiöser“ Konflikt beschrieben. Beides ist er nicht. Die Ursache für diesen nun schon 60jährigen „Konfliktherd“ ist nicht in „rassischen“, „völkischen“ oder „religiösen“ „Unvereinbarkeiten“ zu suchen, sondern in sehr handfesten und sehr menschenverachtenden materiellen Interessen.

Dies zu verstehen heißt auch begreifen, warum „Friedensbemühungen“ sich immer wieder im Kreise drehen und warum die israelische Armee bei Bedarf immer wieder die Bedingungen herbeischiesst, auf die sie dann „antworten“ muss („Antworten“ ist die euphemistische Metapher für Massaker an Zivilisten). Dies zu verstehen ist eine unabdingbare Voraussetzung dafür, auf keine „völkischen“ Interpretationsmuster hereinzufallen.

Israel ist nämlich keineswegs ein „jüdischer Staat“, der das „jüdische Volk“ vor der Vernichtung bewahren müsste. Es ist ein Staat, der so mit den Interessen des Rüstungskapitals verflochten ist, dass jede wie auch immer geartete „Friedenslösung“ dessen vitalste Interessen gefährden würde. Erst aus diesen materiellen Interessen folgt erst der „Überbau“, der im wesentlichen aus „völkisch“-rassistischen Mythen und einer unverhohlenen Herrenmenschen-Untermenschen-Ideologie besteht.

Warum „sehen es“ die Massenmörder in der israelischen Regierung „nicht ein“, dass die Palästinenser „blutverwandschaftsmäßig“ die direkten Nachkommen der antiken Israeliten sind, wie es der israelische Historiker Shlomo Sand nachwies?

Die Antwort ist ganz einfach: weil es sie im Grunde gar nicht interessiert.

(...)"

Zum ganzen Artikel auf LINKE ZEITUNG

Zuletzt überarbeitet ( 04. April 2009 um 09:38 )
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