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Irrenanstalt hat Freigang - (Anti)deutscher Aufmarsch in HH PDF Drucken Email
Geschrieben von Eugen Hardt (KAH)   
14. Dezember 2009 um 18:13
„Antideutsche" Demonstration gegen „Antisemitismus von links"

von http://kommunistischeassoziation.wordpress.com - Eugen Hardt
  
14.12.2009

hh4-13-12-9.jpg Holocaustrelativierung und Kriegstreiberei

Rund 350 „Antideutsche" haben gestern in Hamburg unter dem Motto „Antisemitische Schläger unmöglich machen - auch linke!" gegen das Internationale Zentrum B5 und für die Vorführung des Films „Warum Israel" im Programmkino B-Movie demonstriert. Die Demonstration des „antideutsch"-neokonservativen Bündnisses gegen Hamburger Unzumutbarkeiten hat sich als bellizistische und die deutsche Geschichte relativierende Manifestation herausgestellt.

Die Aktivisten der B5 reagierten mit einer Kundgebung, auf der sie ihre politische Arbeit vorstellten und an der 200 antiimperialistische und andere Linke teilnahmen. Ihnen gellte aus den „antideutschen" Kehlen entgegen: „Wir tragen Gucci, wir tragen Prada, Tod der Intifada!" Bundesrepublikanischer Wohlstand und rassistische Verachtung der Palästinenser gehen hier offensichtlich Hand in Hand.

Mitglieder des Bundesarbeitskreis Shalom der linksjugend ['solid] und Vertreter der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) beteiligten sich an der Demonstration. Vertreter der Partei DIE LINKE in Hamburg, wie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bürgerschaftsfraktion, Christiane Schneider, marschierten am Rande mit. Sie und andere, wie der Anmelder der Demonstration, der Sprecher der Roten Flora, Andreas Blechschmidt, ließen sich nicht davon abschrecken, dass Demonstrationsteilnehmer sich mit der israelischen und der US-Armee in eine Linie stellten, indem sie Israel- und US-Fahnen schwenkend gewaltbereit skandierten: „IDF, USA, auf die Fresse - Antifa!"


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