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Geschrieben von DIE LINKE.
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04. Mai 2009 um 03:34 |
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Die steigende Zahl von deutschen Truppen im Ausland
hat weder die Welt friedlicher noch Deutschland sicherer gemacht.
Stattdessen trägt Deutschland dazu bei, Konflikte zu verschärfen,
Aufrüstungen zu fördern, das Völkerrecht und die Vereinten Nationen zu
schwächen. Beginnend mit der Beteiligung am völkerrechtswidrigen Krieg
gegen Jugoslawien, über die Mitwirkung am Irak-Krieg bis hin zum
Einsatz in Afghanistan – längst hat die Bundesregierung das Völkerrecht
wissentlich gebrochen und dem Krieg den Vorzug vor der friedlichen
Konfliktlösung gegeben. Statt in die Zukunft zu investieren und die
Ursachen von Konflikten zu bekämpfen, finanziert die Bundesregierung
militärische Großvorhaben, Aufrüstung und Kriegseinsätze. Den globalen
Herausforderungen unserer Zeit wird die deutsche Außenpolitik damit
nicht gerecht.
Für DIE LINKE gilt: Außenpolitik ist Friedenspolitik!
DIE LINKE setzt sich für eine friedliche, auf
weltweite politische, soziale und ökonomische Gerechtigkeit gerichtete
Außenpolitik Deutschlands ein. Eine friedliche Außenpolitik muss
verbunden sein mit einer gerechten Außenwirtschaftspolitik und einer
fairen Entwicklungspolitik. Deutsche Außenpolitik muss zurückfinden zu
Völkerrecht und ziviler Konfliktlösung. Krieg darf kein Mittel der
Politik sein. Militärbündnisse wie die NATO sollen aufgelöst und
stattdessen zivile Sicherheit ausgebaut werden. Abrüstung und die
Abschaffung von Atomwaffen müssen wieder auf die Tagesordnung gesetzt
werden.
Globale Probleme müssen global gelöst werden.
Deshalb gilt es, internationale Organisationen wie die Vereinten
Nationen und die OSZE zu demokratisieren und zu reformieren und so zu
stärken. DIE LINKE fordert darüber hinaus, die Rolle der
Zivilgesellschaft bei der Konfliktbearbeitung anzuerkennen und zu
stärken. Deutsche Außenpolitik muss sich für eine gerechte
Weltwirtschaftsordnung einsetzen, nachhaltige Entwicklung fördern und
den Ausbau sozialer Rechte vorantreiben. Dazu gehört auch, sich
weltweit für Menschenrechte, unter besonderer Berücksichtung der Rechte
von Frauen, zu engagieren.
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