Soziale und nationale Befreiungskämpfe Lateinamerikas
Simon Bolivar stand an der Spitze eines Befreiungsheeres, das große Teile Südamerikas von den Kolonialherren befreite. Bolivien, Venezuela, Kolumbien, Peru, Ecuador und Panama verdenken ihm ihre Unabhängigkeit. Mit Venezuela unter Hugo Chavez entzündete ein Funke einen Flächenbrand an panlateinamerikanischem Nationalismus und Kampf für den Sozialismus. Die Linke der westlichen Länder kann viel von diesem und von anderen sozialen und antiimperialistischen Kämpfen lernen.
Der Anschlag gegen die Demokratie in Venezuela konzentrierte sich auf eine Verschwörung zur Ermordung des demokratisch gewählten Staatsoberhauptes Hugo Chavez, die in Telefongesprächen zwischen hohen Offizieren, die im staatlichen Fernsehen gesendet wurden, enthüllt wurde.
In Bolivien begannen die separatistischen Gouverneure der fünf östlichen Provinzen, in engem Kontakt mit der US-Botschaft in La Paz, eine Ka(MP)agne der Gewalt und der wirtschaftlichen Sabotage, um die die Bedingungen für einen Staatsstreich zu schaffen. Diese Ereignisse demonstrieren unzweideutig, wer heute in Lateinamerika die Demokratie verteidigt und wer sie bedroht.
Wir sind erschüttert über das Versagen der internationalen Medien, die keine exakte und ausgewogene Berichterstattung dieser Ereignisse leisten.
Wir rufen Demokraten in aller Welt auf, geschlossen Demokratie, sozialen Fortschritt und nationale Unabhängigkeit in Lateinamerika zu verteidigen und Verschwörungen gegen Demokratie und Menschenrechte zu verurteilen.
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Lateinamerika - Die bolivarische Revolution
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Geschrieben von Chris Sedlmair
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15. April 2009 um 20:20 |
Morales siegt ohne Gewalt. Sogar ohne Staatsgewalt. Der bolivische Präsident des Volkes zwang die rechtsextreme Opposition durch einen Hungerstreik, ihre Blockadehaltung gegen eine Wahlrechtsreform, die Evo ermöglicht weiterhin bei Präsidentenwahlen anzutreten. Unterstützung erhielt der Präsident dabei von über 1000 Bürgern, die sich dem Hungerstreik anschlossen, und u. a. von den Befreundeten Staatsoberhäuptern Venezuelas und Kubas. Evo, ich bin stolz auf Dich. Mach weiter so. Du bist ein Vorbild für LINKE Politik. Chris Sedlmair Anmerkung: Es folgt ein Artikel zu diesem wohltuenden Sieg des Volkes Boliviens von news.at |
Morales setzt sich mit Hungerstreik durch:
Boliviens Senat stimmte Wahlgesetz zu
- Damit ist Weg für Wahlen am 6. Dezember geebnet
- Grundgesetz ermöglicht Präsidenten zweite Amtszeit
Mit einem tagelangen Hungerstreik
hat Boliviens Staatschef Evo Morales eine Wahlrechtsreform erzwungen,
die ihm die Wiederwahl ermöglicht. Das Parlament in La Paz beschloss
die Reform nach neunstündiger Debatte. Morales und seine Anhänger
beendeten daraufhin ihren knapp einwöchigen Hungerstreik. |
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Zuletzt überarbeitet ( 23. April 2009 um 12:30 )
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Lateinamerika - Die bolivarische Revolution
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Geschrieben von Chris Sedlmair
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01. April 2009 um 14:23 |
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Wie RIA Novosti am 31.03.09 meldete stellt sich der venezuelanische Präsident Hugo Chavez gegen die Entschiedung des Internationalen Gerichtshofes, der von den brutalsten Regimen, den westlichen Großmächten, dominiert wird, Haftbefehl gegen den Präsidenten des Sudan, Omar Bashir zu erlassen.
Mit diesem Schritt beweist der südamerikanische Revolutionär Mut und Analysefähigkeit. Ganz im Gegenteil zum überraschend hilflosen Norman Paech, dem Außenpolitischen sprecher der Fraktion DIE LINKE im deutschen Bundestag, der irrigerweise darin etwas positives sieht. Natürlich nur, wenn auch die westlichen Kreisgverbrecher vor Gericht kommen. Solche Äußerungen sind gefährlich und irreführend. Sie schüren Illusionen in eine mögliche Neutralität des Kolonialherren- und Imperialisten-Gerichtes in Den Haag. Nicht erkannt hat er offenbar, daß die Greuelgeschichten über den Sudan ähnlich wenig Wahrheitsgehalt haben wie die gegen Saddam's Irak. Auch damals halluzinierten westliche Regime über hunderttausende Todesopfer des dortigen Präsidenten, um den realen Genozid zu rechtfertigen. Übrig blieben ein paar hundert Iran-finanzierte Terroristen, die nach irakischem Kriegsrecht hingerichtet wurden. Also nichts mehr als ein irakisches Waco, bei dem aber die Opfer zuvor versucht haben den Präsidenten zu ermorden. Beim Amerikanischen war nicht einmal so ewas nötig. Wenn DIE LINKE international anerkannt werden will, muß sie eine internationalistische und antiimperialistische LINKE sein, die nicht ins Fahrwasser imperialer Propaganda gerät. Und das erst Recht, wenn Menschenrechte oder Demokratie einen Angriffskrieg rechtfertigen sollen, der Tausenden, Hunderttausenden oder gar Millionen das Leben kosten kann. |
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Zuletzt überarbeitet ( 02. April 2009 um 12:56 )
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